Alles rund um
Social Media

Warum bekomme ich mit meiner Art Social Media zu betreiben nicht die gewünschte Aufmerksamkeit? Es gibt ein  paar Dinge die es im Social Media zu vermeiden gilt. Ich habe hier mal ein paar Beispiele zusammen getragen, die das verdeutlichen sollen. Man muss sich immer vor Augen halten, wie man sich selbst auf sozialen Medien verhält. Was interessiert dich bei einem Post dem du mehr Beachtung schenkst als anderen die du einfach nur runterscollst?

1.      Spamst du oder postest du schon?

Vermeide es dich in deinen Posts immer zu wiederholen. Also, den gleichen Content zu liefern. Das wird mit der Zeit langweilig und führt ganz sicher auch nicht dazu, dass ich nach der 10 Wiederholung lese, dass dein Produkt oder Dienstleistung einfach super ist. Bilder, je nach Größe oder Budget des Unternehmens sind Stuck Bilder, also gekaufte Bilder gut. Dabei gilt zu beachten glückliche Kunden/Mitarbeiter, die im Maßanzug mit Zahnpasta lächeln  und gespannt auf einen Monitor schauen. Geht es bei euch wirklich so zu? Ich vertrete da eher die Meinung kreativ zu sein und eventuell Bilder aus dem wirklichen Alltag zu machen. Hier gilt es aber auch zu beachten, die Qualität der Bilder sollte stimmen. Also, keine kleinen, verpixelten Bilder online stellen. Das Smartphone verbringt meiner Meinung nach schon wahre Wunder bei der Bild Bearbeitung und Erstellung. Solltet ihr das aber aus welchem Grund auch immer nicht wollen hier ein paar Links zu Stockbilder Bildern https://de.fotolia.com http://www.shutterstock.com/de/ Vor kurzem habe ich einen Artikel über die Wirkung von Hashtags # in Postings gelesen und gerade bei Facebook sollen # die Wirkung auf Reichweite etc. nicht wirklich verbessern. Ich würde nicht ganz auf # verzichten, aber auch nicht die Postings aller Instagram komplett aus # gestalten. Auf Instagram kann man das durchaus probieren, aber für Plattformen wie Twitter und Facebook würde ich davon abraten alle Postings komplett aus # zu erstellen. Achtet darauf, dass ihr eurem potenziellen Kunden auch wirklich etwas mitteilen wollt, was ihm/ihr auch einen Mehrwert bringt. Du musst das kaufen weil wir super sind, funktioniert nicht.

2.    Wann postest du?

Das Timing für deine Posts ist ein absolut wichtiger Faktor. Zu diesem Thema gibt es viele Theorien. Der eine sagt am besten postet man antizyklisch zur Konkurrenz. Der andere sagt am besten postet man zwischen 9-11h. Meiner Meinung nach hilft nur eins als sicheres Indiz um zu wissen was bei euch am besten funktioniert und das ist Testen. Man kann sich natürlich am Anfang an bestimmten Thesen orientieren und dann für sich und sein Business den besten Weg ermitteln.

3.    Wie viel postest du?

Ähnlich wie bei der Zeit verhält es sich mit der Anzahl der Postings pro Woche. Du musst hier klar unterscheiden welches Business du betreibst. Bist du ein Nachrichten Magazin oder im Sportbereich tätig, sind mehrere Postings am Tag absolut richtig, die erwartet man auch von Newsseiten. Bist du aber ein Blumenbote und postest 7-mal am Tag welche Blume welche Bedeutung hat, kann dich das schnell Follower kosten. Ein gutes Maß sollten 3 Posts die Woche sein. Je nachdem kannst du es auch auf 7 Postings die Woche ausweiten. Aber auch hier wichtig, testen testen und Content is King!! Also, poste nicht um des Posten willens.

4.    Branding

Die meisten Accounts setzen diesen Punkt gut um, ich möchte es trotzdem hier erwähnen. Es ist absolut wichtig seine CI Farben, Logos etc. in dem jeweiligen Account zu verwenden. Es sollte natürlich nicht alles „over the top“ sein. Eine gute Mischung ist hier wichtig. Ich empfehle hier einen Testaccount auf der jeweiligen Plattform zu erstellen und dort Bilder, Logos etc. zu testen.

5.    Talk to me

Jeder kennt den Spruch da kann ich auch mit der Wand sprechen und jeder weiß wie frustrierend es ist keine Antwort zu bekommen. Daher ist es absolut wichtig, mit den Fans/Kunden etc. zu interagieren. Antworte auf Fragen und versuche diese Antworten nicht mit einem dahin geklatschten link auf deine Kontaktseite zu erledigen sondern gehe individuell auf die Frage ein. So, wie du dir wünschen würdest, dass man dir die Fragen beantwortet hätte. Und das bitte auch nicht erst Wochen später sondern am besten innerhalb der ersten 24 Stunden.

6.    Ziele/Strategie

Etwas was leider sehr oft vorkommt ist: Wir machen jetzt Social Media, ich melde mich mal überall an und das läuft dann schon von selbst. Nein, so läuft das nicht. Wichtig sollte die Frage sein, welchen Kanal will ich bediene, welcher Kanal passt zu mir und kann ich auch den entsprechenden Content für den jeweiligen Kanal liefern. Daher ist es absolut wichtig zu wissen was ich möchte (Strategie) und das auch in Ziele zu formulieren. Mit diesen „Tools“ kann ich mich orientieren. Wichtig, es kann auch sein, dass man nach einer gewissen Zeit feststellt, dass weder die Strategie noch die Ziele passen oder erreichbar sind. Das ist nicht schlimm, nichts ist in Stein gemeißelt. Wir befinden uns in einem ständigen Fluss. Daher muss man sich wieder hinsetzten und diese beiden Punkte an die neue Situation anpassen.

7.    Das Auge isst mit

Die Aufmerksamkeit jedes Fans/Users ist zu kurz da muss ein eyecatcher her. Das heißt im Zweifel aber auch, dass man etwas in die Ausrüstung investieren muss. Ein Stativ und eine gute Idee reichen in vielen Fällen schon. Es muss nicht eine High End Profi Kamera sein ein Smartphone und etwas Talent reichen oft. Hier heißt es die Daten in der richtigen Auslösung zur Verfügung stellen, eventuell ein Logo einfügen oder einen Jingle (nein keine 90er Midi Sounds) oder sonst noch etwas was du mit dem Branding deiner Firma verbindest. Aber egal wie ihr eure visuals aufbereitet denkt immer daran dass sie Qualität hochwertig sein sollte.

8.    Content ist King!

Egal ob beim SEO oder auf Social Media Plattformen es gilt nach wie vor „Content is King!“. Die Zeiten in denen es ausgereicht hat, eine Produktanleitung zu posten, die vielleicht schon ein paar Jahre alt ist und vom Kollegen eingescannt wurde sind lange vorbei. Guter Content und dazu zähle ich auch Bilder und Videos (Visuals) sind absolut wichtig. Ihr müsst euch immer die Frage stellen, welchen Mehrwert hat mein Kunde durch mein Posting? Was könnt ihr dem Kunden an die Hand geben, ein Whitepaper, tolle Bilder oder Discounts? Es muss nicht immer um eurer Produkt gehen, es können auch Infos über einen Firmenlauf sein bei dem ihr euch beteiligt und eure Fans können verfolgen wir ihr euch vorbereitet. Gebt mir als Fan/ Follower das Gefühl, dass ich einen Mehrwert habe und dass es eben nicht nur ums Verkaufen geht.

9.    Looks who`s talking

Wissen deine Kunden überhaupt dass du online bist? Facebook bietet zum Beispiel die Möglichkeit deinen Facebook Link als QR Code auszugeben. Den kannst du sehr gut in deinem Lokal etc. aufhängen, als Sticker anfertigen lassen oder auf deiner Webseite einzubinden. Social Icons sind in den gängigen CMS Templates quasi als Standard hinterlegt, nutze das. Gebe auch auf deiner Webseite/Blog die Links für seine Social Media accounts bekannt. Meistens findet man diese neben einem Artikel oder im Footer deiner Webseite. Es ist wichtig für deine Kunden zu wissen wie sie mit dir in Kontakt treten können bzw. mach es einfach für sie, noch in deinem Laden, deine Seite zu liken.

10. Ich höre mich gerne selber rede

Es schön wenn du viel zu sagen hast, aber es ist nicht so toll wenn du nur viel über dich zu sagen hast. Das langweilt irgendwann und wird eintönig. Wäre es nicht schön auch einzubringen was andere zu sagen haben? Es ist wie im wahren Leben, daher beobachte den Markt. Du findest ein Posting toll dann teile es. Fordere deine Fans auf zum Beispiel Bilder zu posten wie sie dein Produkt verwenden oder wie sie es Fremdverwendet haben. (Bei einem Contest zum Beispiel auf Facebook gilt es ein paar Dinge zu beachten https://www.facebook.com/page_guidelines.php siehe Punkt E) Oder frage sie nach ihrem schönsten Bild, binde Sie mit ein.